01.01.2016 – neues KWKG in Kraft

neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz seit 01.01.2016 in Kraft


Mit Veröffentlichung des neuen KWKG im Bundesanzeiger am 30.12.2015 tritt dieses nun planmäßig zum 01.01.2016 in Kraft.

→ Das Ausbauziel wird nunmehr an konkreten Jahreserzeugungsmengen für 2020 und 2025 festgemacht.
→ KWK-Zuschläge werden in unterschiedlicher Höhe für eingespeisten oder eigenverbrauchten Strom gezahlt,
wobei bei Eigenverbrauch nochmals differenziert wird
→ KWK-Anlagen bis 50 kWel erhalten 60.000 Vollbenutzungsstunden lang Vergütung, alle anderen neuen
Anlagen fĂĽr 30.000 Stunden
→ Gezahlt werden nun auch zeitlich befristet Zuschläge für Bestandsanlagen > 2 MW in Höhe von 1,5 Cent (über
16.000 Vollbenutzungsstunden, jedoch max. 4.000 Stunden pro Jahr)
→ Betreiber von Anlagen > 100 kW sind verpflichtet, den Strom direkt zu vermarkten oder selbst zu verbrauchen
→ Für Unterzähler gelten dieselben messtechnischen Anforderungen wie für Hausanschlusszähler
→ Zuschläge für den Ausbau von Wärme- und Kältenetzen sowie Speichern werden verdoppelt
→ KWK-Umlage wird auf jährlich 1,5 Mrd. € gedeckelt
→ Eine Reihe von Verordnungsermächtigungen wurde festgehalten z.B. zur Einführung von Zuschlagszahlungen für Steinkohle KWK oder für energieintensive Branchen ohne EEG-Umlage-Befreiung