15.02.2016 – Betriebskosten senken mit Eigenstromerzeugung – Photovoltaik immer noch rentabel!

Betriebskosten senken mit Eigenstromerzeugung – Photovoltaik immer noch rentabel!

Durch stetig steigende Strompreise wird jedes Unternehmen früher oder später über Einsparmaßnahmen oder Eigenstromerzeugung nachdenken. Für Unternehmen mit ganzjährig hohem Wärme- und Strombedarf gibt es diverse Möglichkeiten mit KWK oder KWKK nachhaltig Kosten zu senken. Sinkende Gaspreise unterstützen die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen zusätzlich.

Aber auch für Unternehmen, welche hohe Strom- aber nur geringe Wärmebedarfe haben, gibt es Möglichkeiten zur Einsparung. Wer zum Beispiel einschichtig tagsüber produziert, sollte über eine Photovoltaikanlage als Alternative zur KWK nachdenken. Denn dann wenn der Strom gebraucht wird, scheint auch die Sonne und es lässt sich ein gewisser Anteil des Strombedarfes selbst erzeugen. Durch den Stromeigenverbrauch lassen sich auch Photovoltaikanlagen nach wie vor wirtschaftlich darstellen.

Viele glauben, eine Investition sei auf Grund der stark gesunkenen Einspeisevergütung nicht mehr wirtschaftlich. Dabei wird aber oft vergessen, dass auch die Systempreise an sich stark gesunken sind. Während eine Anlage bis 100 kWp 2006 noch durchschnittlich 5.000 €/kWp gekostet hat, liegen die Preise heute bei ca. 1.200 €/kWp. Demgegenüber ist die Einspeisevergütung von 55,44 Cent 2004 auf heute 11,3 Cent/kWh gesunken. Abbildung 1 zeigt die Preisentwicklung der Vergütung und Investitionskosten von 2004 bis 2015. Deutlich wird, dass beide Größen nahezu gleich stark gesunken sind.

Diagramm Preisentwicklung PV

Während also hohe Einspeisevergütungen trotz hoher Investitionskosten zu Investitionen lockten und hohe Renditen versprachen, wird 2015 wegen niedriger Förderung auf sinnvolle Investitionen verzichtet. Sicherlich ist es richtig, dass bei Herstellungskosten von 9-11 Cent/kWh und Vergütungen von 11,3 Cent die Wirtschaftlichkeit fraglich ist. Jedoch liegt inzwischen meist der Stromeinkaufspreis beim Energieversorger über der Vergütung und den Herstellungskosten. Damit lässt sich die Photovoltaikanlage einzig über den Stromnichtbezug wirtschaftlich darstellen. Wichtig ist dabei die Dimensionierung der Anlage hin zu einem hohen Eigenverbrauchsanteil und nur noch geringer Einspeisung in das öffentliche Netz. Abbildung 2 zeigt die Preisentwicklung von EEG Vergütung zum Industriestrompreis von 2004 bis 2015.

Diagramm Preisentwicklung PV VergĂĽtung

Betrachtet man also die Summe aller Einflussfaktoren, kann festgestellt werden, dass damals wie heute die Amortisation einer PV-Anlage bei ungefähr 10 Jahren liegt. Mit einer Finanzierung verlängert sich diese Zeit um 2 bis 3 Jahre.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass auch 2016 über die Investition in Photovoltaikanlagen nachgedacht werden sollte, da diese nicht nur die Umwelt schonen und das Image aufwerten sondern maßgeblich Stromkosten reduzieren! Ein großer Vorteil ist zudem, dass Sie sich

Warten Sie also nicht länger und lassen Sie uns Ihre Möglichkeiten freie Dächer oder Fassaden mit Photovoltaik auszustatten prüfen! Gern beraten wir Sie und dimensionieren die richtige Anlagengröße passend zum Strombedarf!